Suchen
Generic filters

Team

Team

Eine gute Ausbildung und Anleitung sowie die Mitwirkung an großen Produktionen erfordern ein professionelles Team. Über Chorleitung und Stimmbildung hinzu musikalischer Begleitung und Organisation bauen wir daher auf gut ausgebildete und qualifizierte Kräfte, die wir hier vorstellen wollen.

Željo Davutović

Künstlerische Leitung / Chorleitung

Mehr Infos

Narae Joung-Davutovic

Gesangspädagogin / Chorleiterin

Mehr Infos

Amelia Maria Vásquez Rendón

Gesangspädagogin

Mehr Infos

Meike Zacke

Gesangspädagogin

Mehr Infos

Diatra Zulaika

Gesangspädagogin

Mehr Infos

Shixuan Wei

Gesangspädagogin

Mehr Infos

Arantxa Armentia

Gesangspädagogin

Mehr Infos

James Lee

Gesangspädagoge

Mehr Infos

Organisation

Unser künstlerisches und pädagogisches Team wird durch ein erfahrenes Orga-Team unterstützt.

Florian Stracke

Projektleiter / Chormanager

Mehr Infos

Marielle Wegner

Projektleiterin / Chormanagerin

Mehr Infos

Sunho Lee

Projektmanager

Mehr Infos

Künstlerische Partner

Um unsere Projekte zu realisieren, arbeiten wir mit vielen professionellen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Einen Teil wollen wir an dieser Stelle vorstellen.

Stephan Görg

Pianist

Mehr Infos

Soyoung Lim

Pianistin

Mehr Infos

Louise Augoyard

Harfenistin

Mehr Infos

Mirela Zhulali

Pianistin

Mehr Infos

Camille van Lunen

Komponistin

Mehr Infos

Željo Davutović

Künstlerische Leitung / Chorleitung

Der deutsch-kroatische Chorleiter Željo Davutović ist als Sohn eingewanderter Eltern in Dortmund aufgewachsen und studierte in Weimar Kirchenmusik und Chorleitung. Die Teilnahme an Kursen u.a. bei Eric Ericson, Joseph Flummerfelt und Frieder Bernius vervollständigten seine Ausbildung. 

Seit seiner Studienzeit verfolgte er den Auf- und Ausbau einer umfassenden Singschule für Dortmund und das Ruhrgebiet, deren Grundstein er durch das Konzept der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund gelegt hat. Deren künstlerische Leitung er lange Neben seiner Aufgabe der künstlerischen Gesamtleitung hat er zudem die Leitung des Fachbereichs der Mädchenchöre und des Opern-Kinderchores inne.

Željo Davutović arbeitete bei unterschiedlichen Festivals, Opern- und Konzertproduktionen zusammen mit namenhaften Dirigenten wie z.B. Zubin Mehta, Marc Minkowski, Thomas Hengelbrock, Ivan Fischer, Daniel Harding und Yannick Nézet-Séguin. Für Regisseure wie u.a. Pierre Audi, La Fura dels Baus, Christine Mielitz und Claus Guth war er neben der stimmlichen Vorbereitung der jungen Sängerinnen und Sänger auch für die szenische Vorbereitung verantwortlich.

Narae Joung-Davutovic

Gesangspädagogin und Chorleiterin

Narae Joung Davutovic, die als Sängerin und Dirigentin tätig ist, wurde in Jinju, Südkorea, geboren und begann im Alter von 6 Jahren im Kinderchor YMCA zu singen. Nach ihrem Gesangsabschluss an der Gyeongnam Arts High School absolvierte sie ihr Bachelorstudium an der renommierten Yonsei University in Korea. Anschließend hat sie ihr Studium im Fach Operngesang an der staatlichen Folkwang Universität der Künste in Essen mit dem Master abgeschlossen. Um sich weiter auf das Thema „Kinder und Jugendliche“ zu spezialisieren, nahm sie an gleicher Musikhochschule den Masterstudiengang „Chorleitung und Singen mit Kindern und Jugendlichen“ auf.

Anschließend spielte sie Hauptrollen in verschiedenen Opern wie unter anderem die der Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ und war ferner als Oratoriensängerin tätig. Nachdem sie in Korea Kinder und Jugendliche erfolgreich durch zahlreiche Wettbewerbe und Projekte geführt hatte, entwickelte sie in Deutschland das Interesse an der Musikpädagogik. Narae Joung Davutovic begann 2016 ihre Laufbahn als Dirigentin beim Velbert-Nerviges Chor in Deutschland und vertiefte ihre Kompetenzen als Dirigentin an der Chorakademie Dortmund. Als stellvertretende Dirigentin dirigierte sie gemeinsam mit Zeljo Davutovic den Opern-Kinderchor der Chorakademie und den WDR Kinderchor Dortmund. Insbesondere bei Kinder- und Jugend-Gesangswettbewerben, wie auch bei der Ausbildung professioneller Kindersolisten für Humperdincks Oper „Königskinder“ und für verschiedene Aufführungen bei WDR-Produktionen war sie sehr erfolgreich. Narae Joungs Leistungen wurden von verschiedenen Theatern gewürdigt – sie gilt als Spezialistin für die Ausbildung von Kindersolisten. Hervorzuheben sind die Konzerte und Konzertreisen in Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Essen, Meißen, Dresden in unterschiedlichen Kirchen und Konzerthäusern. Des Weiteren bewies sie ihr Können bei einem Auftritt im Dortmunder Fußballstadion vor 50.000 Zuschauern. Als Chordirigentin und Gesangspädagogin ist sie derzeit bei der Akademie für Gesang NRW tätig, dem neuen Zentrum für Nachwuchsförderung im Ruhrgebiet.

Über gemeinsame Projekte kam es zur Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Chören in Südkorea wie dem World Vision Korean Children‘s Choir, dem Seoul Metropolitan Junior Chorus, dem Chunchon Youth Choir und dem Gimpo Children‘s Choir. 

Ihre Erfahrungen erhielten in Korea viel Aufmerksamkeit und ihre Konzerte wurden beim privaten Sender MBC und eine Berichterstattung in den KBS Nachrichten, einem öffentlich-rechtlichen Sender, ausgestrahlt. Ebenfalls wurde Narae Joung Davutovic von WEEKLY PEOPLE, einem Magazin, das einflussreiche Personen der Gesellschaft interviewt, in Musikjournalen und im Umweltjournal ECOVISION21 vorgestellt. Auch die Ernennung zum Kuratoriumsmitglied „neues Wissen“ bestätigt ihr Prestige im Bereich des Kulturaustausches. Sie hat erkannt, dass sich der Austausch unterschiedlicher Kulturen positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt und fördert zahlreiche Austauschprojekte zwischen Europa und Asien.

Amelia Maria Vásquez Rendón

Gesangspädagogin

Amelia Vásquez wurde in Bogotá, Kolumbien, geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann im Kinder- und Jugendprogramm mit Hauptfach Gesang an der Päpstlichen Javeriana Universität in Bogotá, wo sie später ihren Bachelor in Musik abgeschloss. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied der Gesellschaft des Chores Santa Cecilia, mit der sie als Solistin mit einem Repertoire bestehend aus Werken renommierter Komponisten, wie Maurice Durufle, Wolfgang Amadeus Mozart und Gustav Mahler u.a. auf verschiedenen Bühnen in Bogotá auftrat. Von 2014 bis 2017 war sie Mitglied des Philharmonischen Jugendchors des Philharmonischen Orchesters von Bogotá, mit dem sie unter der Leitung von Dirigenten wie Gustavo Dudamel und Maria Guinand sang.

2017 zog sie nach Deutschland und begann ihr Masterstudium im Fach Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Martin Wölfel. Seitdem war sie Teil verschiedener Opernproduktionen wie ‚The Fairy Queen‘ von Purcell, ‚L‘enfant et les Sortileges‘ von Maurice Ravel, und ‚A Midsummer night‘s dream‘ von Benjamin Britten. Parallel zu ihrem Studium an der Folkwang Universität wurde sie 2018 Mitglied des Chores des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf, der immer gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern auftritt.

Seit 2018 arbeitet sie als Singleiterin im Rahmen des Projektes SingPause in Düsseldorf unter Marieddy Rossetto. Seit Mai 2021 unterrichtet Sie an der Akademie für Gesang NRW.

Meike Zacke

Gesangspädagogin

Ihre sängerische Ausbildung absolvierte die Sopranistin zuerst an der Folkwang Hochschule in Essen bei Prof. Rachel Robins und Jagna Sokorska Kwika, bevor sie zum Abschluss zu Prof. Gudrun Pelker an die HMT Hannover wechselte. Als Teilnehmerin verschiedener Meisterkurse konnte Meike von Sängerpersönlichkeiten wie Klesie Kelly-Moog, Sabine Ritterbusch, Edda Moser, Christoph Eschenbach, Matthias Goerne und  Peter Schreier lernen. 

Meike Zacke war Stipendiatin des Cusanuswerks, gewann 2007 den Gerhard-Kramer Förderpreis der Stadt Dortmund und war 2011 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie unter der Leitung von Uwe Sochaczewsky die Rolle des Küchenjungen in Dvoraks Rusalka sang.  

Engagements in verschiedenen Rollen führten sie unter anderem an das Grillo Theater in Essen, das Dortmunder Opernhaus, das Prinz-Regent Theater in Bochum, die Opernwerkstatt am Rhein, das Theater Kontrapunkt in Düsseldorf oder zu den Operettenfestspielen in Schönebeck, wo sie neben den klassischen Opernrollen als Hannchen im Vetter aus Dingsda debutierte. Die Sängerin liebt es zu improvisieren, und flog auch schon nach Belgrad zum Festival Alter Musik, um kurzfristig eine Vertretung zu übernehmen. 

Meikes eigene solistische Programme sind von großer Vielfalt geprägt: Mit der Pianistin Katharina Königsfeld hat sie, auch in zahlreichen Meisterklassen, ein weites Repertoire im Bereich des Kunstliedes erarbeitet und ist mit ihr beim „Cantando Parlando“ Wettbewerb Preisträgerin geworden. Mit ihrem Vater, Rüdiger Albers, gibt sie als Duo „Von A bis Z“ regelmäßig ein buntes Programm aus populären und unterhaltsamen Stücken zum Besten. Auch bei Konzerten im geistlichen Bereich kann sie auf eine lange Konzerttätigkeit zurückblicken (Konzerte im Konzerthaus Berlin, dem Ruhrgebiet, den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Italien). 

Nach einer Phase der Konzentration auf die eigene musikalische und gesangstechnische Ausbildung bei Jagna Sokorska-Kwika und Rachel Robins begann Meike bereits während ihres Studiums an der Essener Folkwang Hochschule kleine Sängerinnen der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund, damals noch am Standort Essen, auszubilden. 
2012 intensivierte die Sopranistin ihre Arbeit als Stimmbildnerin im Mädchenchorbereich an der Chorakademie. Inzwischen trägt sie das gesangpädagogische Zertifikats des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen und bildet Erzieher*innen im Umgang mit der Kinderstimme fort. 

Diatra Zulaika

Gesangspädagogin

Die indonesische Mezzo-Sopranistin Diatra Zulaika absolvierte ihren Bachelor im Fach Operngesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihren Master im gleichen Fach schloss sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse Prof. Rachel Robins an. 

Als klassische Opernsängerin stand sie unter anderem bereits als Hänsel in Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne, in „Cosi Fan Tutte“ von W. A. Mozart übernahm sie die Rolle der Despina. Ihre Fähigkeiten gehen jedoch weit über den klassischen Operngesang hinaus: In der Produktion Lollo des JOiN der Staatsoper Stuttgart stellte sie ihr Können auch als Erzählerin unter Beweis, wirkte an experimentellen Formaten mit und übernahm Aufgaben der Regieassistenz. 

Interessant: An der Highschool in Indonesien wählte Diatra Zulaika den Naturwissenschaftlichen Schwerpunkt und gewann im Bereich Physik mehrere internationale Preise für junge Forschende. 

Shixuan Wei

Gesangspädagogin

Shixuan Wei begann ihr Gesangsstudium am Shenyang Conservatory of Music bei Prof. Jie Liu und setzte dieses an der Folkwang Universität der Künste im Masterstudiengang „Voice Performance“ bei Prof. Ks. Wolfgang Millgramm fort. Ihren Abschluß absolvierte sie mit höchster Auszeichnung. Neben ihrem Studium besuchte Shixuan Wei Meisterkurse bei Rolando Nicolosi, sowie Ks. Edda Moser und war außerdem Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Dortmund.
Zum Repertoire der jungen Sopranistin gehören bislang, neben Lied-Recitals, Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Marzelline (Fidelio), Micaëla (Carmen), Spring (The Fairy Queen), Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor), Woglinde (Das Rheingold), Liù (Turandot) und Mimì (La Bohème). Im Juni 2018 debütierte sie als Anna in Verdis „Nabucco“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo sie in der Spielzeit 2018/19 Mitglied des Jungen Ensembles war und auch weitere Rollen in Produktionen wie Bernsteins „Mass“ und Patrick Barlows „Der Messias“ übernahm.
Im Sommer 2019 gewann Shixuan Wei den Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie in mehreren Operngalas mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt mitwirkte. Weiterhin gab sie dort ihr Debut als Orazia in Georg Quanders Inszenierung von Cimarosas Oper „Gli Orazi e i Curiazi“ unter der musikalischen Leitung von Markellos Chryssicos. Zusammen mit der Jungen Kammerphilharmonie Berlin unter der Leitung von Aurélien Bello gestaltete Shixuan Wei als Solistin eines der Neujahrskonzerte 2020 im Konzerthaus Berlin.

Arantxa Armentia

Gesangspädagogin

Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere auf der Bühne, mit festen Engagements am Landestheater Linz (Österreich) und an der Staatsoper Hannover, widmet sich Arantxa Armentia leidenschaftlich der Gesangspädagogik.

Erste pädagogische Erfahrungen sammelte Arantxa Armentia an der von ihr mitgegründeten Musikschule San Juan Bautista ihrer Heimatstadt Madrid, wo sie Klavier und Musikalische Früherziehung unterrichtete. Bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule Karlsruhe war sie als Assistentin von Prof. Maria Venuti auch unterrichtend tätig. In den Jahren 2010 und 2012 leitete sie einen Interpretationskurs für Studenten der Yonsei Universität Seoul/Korea, die jedes Jahr für 3 Wochen die Staatsoper Hannover besuchten. Im Oktober 2013 unterrichtete sie an der Yonsei-Universität in Seoul/Südkorea.

Im April 2014 rundete sie ihre pädagogische Weiterbildung mit dem Gesangspädagogischen Zertifikat des Bundesverbands deutscher Gesangspädagogen (BDG) ab. Als aktives Mitglied des BDG und der Asociación Española de Profesores de Canto (AEPC) nimmt sie regelmäßig an Symposien und Fortbildungen teil. Sie ist im Besitz des Master-Zertifikats der Stimmtherapeutischen Weiterbildung am Institut Schlaffhorst-Andersen und des Zertifikats „Integrative Stimmtherapie mit Stimmfunktionskreis“ nach Evemarie Haupt.

Von 2014 bis 2020 war Arantxa Armentia Gesangslehrerin an der Musikschule „Alfred Wagner“ in Suhl/Thüringen, wo sie Laien aller Altersklassen unterrichtete, und neue Kunstformate ins Leben rief. Als Stimmbildnerin unterstützt sie die Sängerinnen und Sänger des Laienchors Lied-Gut in Berlin, Weißensee. In ihrem Gesangsatelier „LALA“ in Berlin unterrichtet Arantxa Armentia sowohl Anfänger als auch Studenten, die sich auf eine Aufnahmeprüfung vorbereiten wollen.

Seit Oktober 2020 ist sie Lehrkraft für Gesang im Fach Lehramt Musik an der UdK Berlin. Seit September 2021 ist sie Gesangspädagogin und Stimmbildnerin an der Akademie für Gesang NRW.

James Lee

Gesangspädagoge

Der südkoreanische Tenor James Lee studierte Gesang an der University of Yeungnam in Kyongsan sowie an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. 2011–2013 war er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, so erhielt er u. a. den 1. Preis beim International Singing Competition Masters of Lyrical Art – Valentin Teodorian in Bukarest sowie den 1. Preis und Spezialpreis beim Competizione dell’Opera 2013 in Linz.

Er stand u. a. als Calaf in Turandot und Don José in Carmen auf der Bühne sowie in den Verdi-Opern Les vêpres siciliennes als Arrigo, in Il trovatore als Manrico und in Un ballo in maschera als Riccardo. Diese Partien sang er an den Opernhäusern Graz, Freiburg und Saarbrücken sowie am Landestheater Linz, darüber hinaus war er als Calaf (Turandot) am Daegu Opera House, Seoul Art Center (Südkorea), International Istanbul Opera Festival und unter Maestro Antoni Wit am Teatr Wielki in Lodz (Polen) engagiert, wo er als Samson in Samson et Dalila debütierte.

Eine seiner wichtigsten Partien ist Radamès in Aida, den er bereits am Prager Nationaltheater, am Opernhaus in Kairo, im Tempel von Hatschepsut auf dem Luxor Festival sowie an der Oper Dortmund interpretierte, ferner in Franco Zeffirellis Inszenierung an der Staatsoper in Georgien, bei den Opernfestspielen St. Margarethen und den Schlossfestspielen Schwerin. An der Oper Dortmund ist er seit 2019 in verschiedenen Rollen zu sehen. Seine gesammelte Erfahrung gibt er an unsere jungen Sängerinnen und Sänger weiter.

Florian Stracke

Projektleiter / Chormanager

Bereits seit seinem FSJ an der Landesmusikakademie NRW nach absolvieren des Abiturs wirkt Florian Stracke im Hintergrund musikalischer Veranstaltungen und bei Festivals aller Musikepochen mit. Diese Erfahrungen führten ihn in ein Bachelorstudium der Musikwissenschaften und Ökonomik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein dort gesammeltes Wissen erweiterte er im Anschluss durch einen Masterabschluss in Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der Organisation klassischer Konzerte und Wettbewerbe übernahm er die technische Leitung des experimentellen CLAB-Festivals der HfMT. 2020 arbeitete er als Projektleiter des Fachbereichs Mädchen- und WDR-Kinderchor an der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund; seit 2021 ist er Chormanager und Projektleiter an der Akademie für Gesang NRW.

Die künstlerisch anspruchsvolle Arbeit mit Kindern im Bereich klassischer Musik ist für ihn dabei kein Neuland. Als Sänger im Knabenchor unter der Leitung Zeljo Davutovics erlebte er die Anfänge der Chorakademie Dortmund mit und war im Anschluss ebenso im Jugendkammerchor und im Sinfonischen Chor zu hören. In diesem Rahmen wirkte er an großen Produktionen unter anderem am Konzerthaus Dortmund, dem Theater Dortmund, der Philharmonie Essen und in der Jahrhunderthalle Bochum unter der Leitung Thomas Hengelbrocks, Zubin Methas und Bobby McFerrins mit. 

Marielle Wegner

Projektleiterin / Chormanagerin

Sunho Lee

Projektmanager

Sunho Lee übernimmt für die Akademie für Gesang NRW die Social Medien für den Koreanisch-sprachigen Raum und stemmt die Projektkorrespondenz im Austausch mit unseren koreanischen Partnern vor Ort.

Prof. Stephan Görg

Pianist / Dozent

Stephan Görg ist ein musikalischer Allrounder mit den
besonderen künstlerischen Schwerpunkten in den Bereichen Klavierimprovisation, Liedbegleitung und Jazz-/ Popchorleitung. Seit 2004 hat er die Professur für Liedspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln inne.

Im Jahr 2006 gründete er dort Vocal Journey, den vielfach ausgezeichneten Jazz-/ Popchor der Hochschule. Diesen leitet er seit 2010 mit Erik Sohn zusammen, mit dem er auch seit 2008 die VOCCOLOGNE (Festival für populäre Vokalmusik) organisiert und durchführt. Im Zuge dieses Festivals kam es zu künstlerischen Kooperationen mit vielen internationalen vokalen Spitzenensembles, u. a. der Real Group, den King`s Singers, Rajaton, den Swingle Singers, den New York Voices, der WDR Big Band, Kurt Elling…

Konzertreisen als Liedbegleiter und Improvisator führten ihn in viele europäische Länder, so wie auch in die USA, Kanada, China und Japan.
2019 spielte er mit Kindern unserer Chöre 4 Konzerte in Südkorea (u.a. ein vom Fernsehen aufgezeichnetes Konzert im Metropolitan Arts Center in Seoul).

 

Mit den CD-Einspielungen von Bachs „Goldbergvariationen und Improvisationen über Goldbergmotive“ (2013 und 2020) und der Doppel CD „Nachtgedanken / Heartland“ (2017) dokumentierte Stephan Görg die große Bandbreite seines künstlerischen Schaffens im Spannungsfeld zwischen Interpretation und Improvisation.

www.stephan-goerg.de

Soyoung Lim

Pianistin / Korrepetitorin

Die südkoreanische Pianistin So Young Lim bekam mit 4 Jahren durch ihre Tante den ersten Klavierunterricht. Als kleines Kind erlebte sie viele Konzerte ihres Vaters, dem berühmten koreanischen Komponisten und Dirigenten Jong-Gil Lim, was schon damals den Traum in ihr weckte, Pianistin zu werden.

Nach dem Bachelorabschluss in ihrer Heimatstadt Busan, wechselte sie für das weitere Studium im Solo-Klavier nach Deutschland. Zunächst schloss sie bei Herrn Prof. Herbert Seidel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main ihr Diplom; im Anschluss erlangte sie bei Herrn Prof. Ulrich Urban an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ihr Konzertexamen. Bereits während des Examens war sie schon als Korrepetitorin an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf engagiert.

Im Jahr 2008 kehrte sie für fünf Jahre als Dozentin im Fachbereich Soloklavier, Korrepetition für Bläser, Streicher und Gesang nach Südkorea zurück. Seit 2009 wirkte sie an zahlreichen Opernproduktionen als Korrepetitorin mit: In Südkorea spielte sie unter anderem Il Barbiere di Siviglia und L’elisir d’amor, bei den Opernfestspiele St. Margarethen Aida, bei den Schlossfestspielen Schwerin, und unter Maestro Antoni Wir Turandot im Teatr Wielki in Lodz.
Seit 2013 ist sie als Konzertpianistin, Korrepetitorin, Klavierlehrerin tätig.

Louise Augoyard

Harfenistin

Die Harfenistin Louise Augoyard kann auf vielfältige musikalische Erfahrungen zurückblicken. Engagements führten sie unter anderem nach Frankreich, China und Deutschland. Sie studierte bei renommierten Musikerpersönlichkeiten wie Godelieve Schrama und Nicolas Tulliez und ist heute als Solistin, versierte Kammermusikerin und Orchesterharfenistin aktiv. Ihr Repertoire umfasst Werke aus dem Barock bis hin zu neuesten zeitgenössischen Kompositionen – ihr besonderes Interesse gilt dabei der französischen Musik des 20. Jahrhunderts.

Mit außergewöhnlichen Konzert-Formaten, wie z.B. Konzert-Lektüren oder Kinderkonzerten mit Live-Malerei, versucht sie ein breites Publikum zu erreichen. Als Lehrerin ist es ihr ein Herzensanliegen, Schüler aller Alters- und Erfahrungsstufen mit ihrer eigenen Begeisterung für die Harfe anzustecken, ihre künstlerische Neugier zu wecken und ihnen dabei zu helfen, ihr musikalisches Potenzial zu entfalten. Als Generalsekretärin des Festival d’été in Gargilesse bringt sie sich aktiv in Entwicklung und Gestaltung des kulturellen Lebens in ihrem Heimatland ein.

Bei unseren Weihnachtskonzerten 2021 begleitete sie unsere Konzertchöre insbesondere bei Benjamin Brittens A Ceremony of Carols.

Mirela Zhulali

Pianistin / Klavierbegleitung

Die 1991 in Albanien geborene Pianistin Mirela Zhulali begann im Alter von 12 Jahren Klavier zu spielen. Ihren ersten Unterricht erhielt sie von Prof. Nora Cashku. Im Dezember 2010 zog sie nach Deutschland, um Klavierunterricht bei Prof. Ludger Maxsein zu erhalten. Nach einer erfolgreichen Aufnahmeprüfung an der Folkwang Universität der Künste, nahm sie ihr Studium bei Prof. Till Engel auf. An der Folkwang Universität der Künste studierte Mirela Bachelor  „Instrumentalpädagogik“, Master „Professional Performance“, Master „Neue Musik“ bei Prof. Till Engel, Kai Schumacher und Benjamin Kobler, sowie Master  „Liedbegleitung“ bei Prof. Xaver Poncette. Während ihrer pianistischen Laufbahn gewann Mirela Zhulali bereits mehrere erste Preise.

2013 gewann sie den 1. Preis beim „Luigi Zanuccoli“ Wettbewerb in Italien, 2014 den 1. Preis beim „Trofeo Citta di Greci“ Wettbewerb in Italien, 2014 den 1. Preis beim „Pjeter Gaci“ Wettbewerb in Albanien und 2015 den 1. Preis beim „Rösrather Klavierfestival“ in NRW. Soloauftritte in der Philharmonie Essen, in der Jahrhunderthalle Bochum, im Bochumer Planetarium, in der albanischen Botschaft in Berlin, Anneliese Brost Musikforum Ruhr usw. beeinflussten die Karierre der jungen Pianistin. Ebenfalls spielte sie auch bei mehreren Festivals, wie z.B. bei Klavier-Festival Ruhr (ExtraSchicht), Ruhr Triennale (als Teil der Bochumer-Symphonikern bei Charles Ives-Universe und LigettiRequiem), Now Festival (an der Essener Philharmonie), Moers Festival (aufgenommen von Arte). Darüber hinaus ist sie dieses Jahr mit ihren drei Kammermusikpartnern in der Kategorie „Klassik Ohne Grenzen“ von Opus Klassik nominiert worden. Im Oktober 2016 spielte sie als Solistin mit dem Orchester RTSH unter der Leitung von Xaver Poncette in Tirana und im Juni 2017 mit dem Jugendsinfonieorchester Essen unter der Leitung von Tobias Liedtke in der Philharmonie Essen Unterstützung erhielt Mirela Zhulali durch Stipendien, wie das NRW Stipendium, Deutschlandstipendium und das Förderungsprogramm des Lions Clubs Essen. Die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen, unter anderem bei Vladimir Kharin, Paul Badura Skoda und Elisabeth Leonskaja, Tobias Krampen, Ingeborg Danz und Helmut Deutsch prägten sie in ihrem künstlerischen Werdegang.

Seit 2020 unterrichtet sie an der Musikschule Bochum und an der Folkwang Musikschule Essen. Im Jahr 2018 war Mirela zusammen mit der Sopranistin Emily Dilwski als Duo Stipendiatin bei der Dörken Stiftung.

Camille van Lunen

Komponistin und Dozentin

Die in Amsterdam geborene Komponistin wuchs in verschiedenen Ländern Europas auf. Sie begann ihr musikalisches Studium mit der Bratsche und studierte Gesang und Komposition in Den Haag und Köln, wo sie heute lebt. In ihrem Werk, das sich durch Witz und Farbenreichtum auszeichnet, stehen häufig soziale Themen unserer Zeit im Mittelpunkt.

Van Lunens Erfahrung als Sängerin tritt besonders in den lebendigen Kompositionen für Stimme (Lieder und Oper) und in ihren Chorwerken hervor. Beide zeugen von einem sicheren Gefühl für Dramatik und einer besonderen Sensibilität für die Sprachen französisch, Englisch und Deutsch.

Camille van Lunen hat im Laufe ihres bisherigen Schaffens eine große Bandbreite an Auftragskompositionen zur Aufführung gebracht. Von der Kinderoper Der Felsenjunge (Leverkusen, 2005) über O Mare Nostrum (Acht Brücken Festival Köln, 2016), eine Adaption ihres Preisgekrönten Werkes O Sacrum Convivium in welchem van Lunen neu in Deutschland angesiedelten Flüchtlingen eine Stimme verleiht, bis hin zu Fusion für Chor und Posaune (Prix du Département de la Loire, 2020). Doch auch feinsinniger Humor ist in Camille van Lunens Kompositionen zu finden. Beispiele dafür sind das Bläserquintett Entgleist (2006) oder die Songs of the British Isles (2008).

Van Lunens Œuvre ist sowohl anspruchsvoll als auch dankbar für Interpreten und Publikum. Sie ist damit zweifellos eine wichtige Stimme in der zeitgenössischen Musikwelt.
Camille van Lunen war 2015-2016 Composer in Residence at the Instituto Gulbenkian de Ciência (Lissabon). Sie ist Preisträgerin des Internationalen Kompositionswettbewerbs der Musikhochschule Nürnberg und der Mariann Steegmann Foundation (2013), Finalistin beim 4. Uuno Klami International Composition Competition 2019 (Finnland) und Peisträgerin bei der Biennale de Musique Vocale Contemporaine 2020: Prix du Département de la Loire.

Camille leitet auch gerne Masterclasses und Workshops für Improvisation und Komposition vokaler Musik – immer wieder auch an der Akademie für Gesang NRW. Zudem bereichern ihre originellen Kompositionen bei verschiedenen Auftritten unser Repertoire.

Ihre Nachricht an uns

Deutscher Meister und Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert

Mit den höchstmöglichen 25 Punkten hat sich unser Vokalquartett beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Oldenburg an die Spitze ihrer Altersklasse gesetzt. Bemerkenswert ist, dass das Ensemble darüber hinaus den Sonderpreis für eine herausragende Darbietung erhalten hat. Die Höchstpunktzahl 25 ist sehr selten und es wurde im ganzen Wettbewerb nur ein Sonderpreis nach NRW vergeben. Das Konzert der Bundespreisträgerinnen aus NRW findet am 19. Juni 2022 um 16 Uhr in der Kölner Philharmonie statt.