Eine gute Ausbildung und Anleitung sowie die erfolgreiche Mitwirkung an großen Produktionen erfordern ein professionelles Team. Über Chorleitung und Stimmbildung hin zu musikalischer Begleitung und Organisation bauen wir daher auf ein hoch qualifiziertes, erfahrenes und engagiertes Team, das wir hier vorstellen.
Unser künstlerisches und pädagogisches Team wird durch ein erfahrenes Orga-Team unterstützt.
Der deutsch-kroatische Chorleiter Željo Davutović ist als Sohn eingewanderter Eltern in Dortmund aufgewachsen und studierte in Weimar Kirchenmusik und Chorleitung. Die Teilnahme an Kursen u.a. bei Eric Ericson, Joseph Flummerfelt und Frieder Bernius vervollständigten seine Ausbildung.
Seit seiner Studienzeit verfolgte er den Auf- und Ausbau einer umfassenden Singschule für Dortmund und das Ruhrgebiet, deren Grundstein er durch das Konzept der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund gelegt hat.
Željo Davutović arbeitete bei unterschiedlichen Festivals, Opern- und Konzertproduktionen zusammen mit namenhaften Dirigenten wie z.B. Zubin Mehta, Marc Minkowski, Thomas Hengelbrock, Ivan Fischer, Daniel Harding und Yannick Nézet-Séguin. Für Regisseure wie u.a. Pierre Audi, La Fura dels Baus, Christine Mielitz und Claus Guth war er neben der stimmlichen Vorbereitung der jungen Sängerinnen und Sänger auch für die szenische Vorbereitung verantwortlich.
Narae Joung Davutovic, die als Sängerin und Dirigentin tätig ist, wurde in Jinju, Südkorea, geboren und begann im Alter von 6 Jahren im Kinderchor YMCA zu singen. Nach ihrem Gesangsabschluss an der Gyeongnam Arts High School absolvierte sie ihr Bachelorstudium an der renommierten Yonsei University in Korea. Anschließend hat sie ihr Studium im Fach Operngesang an der staatlichen Folkwang Universität der Künste in Essen mit dem Master abgeschlossen. Um sich weiter auf das Thema „Kinder und Jugendliche“ zu spezialisieren, nahm sie an gleicher Musikhochschule den Masterstudiengang „Chorleitung und Singen mit Kindern und Jugendlichen“ auf.
Anschließend spielte sie Hauptrollen in verschiedenen Opern wie unter anderem die der Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ und war ferner als Oratoriensängerin tätig. Nachdem sie in Korea Kinder und Jugendliche erfolgreich durch zahlreiche Wettbewerbe und Projekte geführt hatte, entwickelte sie in Deutschland das Interesse an der Musikpädagogik. Narae Joung Davutovic begann 2016 ihre Laufbahn als Dirigentin beim Velbert-Nerviges Chor in Deutschland und vertiefte ihre Kompetenzen als Dirigentin an der Chorakademie Dortmund. Als stellvertretende Dirigentin dirigierte sie gemeinsam mit Zeljo Davutovic den Opern-Kinderchor der Chorakademie und den WDR Kinderchor Dortmund. Insbesondere bei Kinder- und Jugend-Gesangswettbewerben, wie auch bei der Ausbildung professioneller Kindersolisten für Humperdincks Oper „Königskinder“ und für verschiedene Aufführungen bei WDR-Produktionen war sie sehr erfolgreich. Narae Joungs Leistungen wurden von verschiedenen Theatern gewürdigt – sie gilt als Spezialistin für die Ausbildung von Kindersolisten. Hervorzuheben sind die Konzerte und Konzertreisen in Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Essen, Meißen, Dresden in unterschiedlichen Kirchen und Konzerthäusern. Des Weiteren bewies sie ihr Können bei einem Auftritt im Dortmunder Fußballstadion vor 50.000 Zuschauern. Als Chordirigentin und Gesangspädagogin ist sie derzeit bei der Akademie für Gesang NRW tätig, dem neuen Zentrum für Nachwuchsförderung im Ruhrgebiet.
Über gemeinsame Projekte kam es zur Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Chören in Südkorea wie dem World Vision Korean Children‘s Choir, dem Seoul Metropolitan Junior Chorus, dem Chunchon Youth Choir und dem Gimpo Children‘s Choir.
Ihre Erfahrungen erhielten in Korea viel Aufmerksamkeit und ihre Konzerte wurden beim privaten Sender MBC und eine Berichterstattung in den KBS Nachrichten, einem öffentlich-rechtlichen Sender, ausgestrahlt. Ebenfalls wurde Narae Joung Davutovic von WEEKLY PEOPLE, einem Magazin, das einflussreiche Personen der Gesellschaft interviewt, in Musikjournalen und im Umweltjournal ECOVISION21 vorgestellt. Auch die Ernennung zum Kuratoriumsmitglied „neues Wissen“ bestätigt ihr Prestige im Bereich des Kulturaustausches. Sie hat erkannt, dass sich der Austausch unterschiedlicher Kulturen positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt und fördert zahlreiche Austauschprojekte zwischen Europa und Asien.
Tatiana Stanishich absolvierte ein Studium der Fächer Gesang (MA) an der Kunstuniversität Graz, Österreich, sowie Oper (MA) an der University of Toronto, Kanada. Ihr Studium der Stimme (BA) an der University of Alberta in Kanada schloss sie mit Auszeichnung ab.
Als Opernsängerin gab Tatiana im Mai 2022 ihr Debüt an der Oper Graz in der Rolle der Siegrune in „Der Ring an einem Abend“. Im August 2024 wird sie die Rolle der Wellgunde in Wagners „Ring“-Tetralogie auf der Schloßbergbühne Kasematten in Graz verkörpern. Ihr Repertoire umfasst die Gräfin Almaviva aus „Le Nozze di Figaro“ von Mozart sowie die Sandrina aus „La Finta Giardiniera“ von Mozart, die Hanna Glawari aus Lehárs „Die lustige Witwe“, die 3te Norne aus Wagners „Götterdämmerung“, die 4. Magd in „Elektra” von Richard Strauss, Lady Billows in „Albert Herring” von Britten, Anna Maurrant in „Street Scene” von Weill sowie Diana Devereaux in „Of Thee I Sing” von Gershwin.
Tatiana war von 2015 bis 2017 als Gesangslehrerin am Visionary Centre for the Performing Arts in Edmonton tätig. Im Anschluss arbeitete sie ein Jahr lang (2019-2020) als Gesangslehrerin an der Dominelli School of Music. Im Jahr 2023 wurde sie Mitglied der Jury für Kunstförderung der Provinzregierung im Alberta Foundation for the Arts. Seit 2022 unterrichtete sie Gesang sowohl privat als auch am IVI Graz.
Tatiana wurde mit Auszeichnungen der Jeunes Ambassadeurs Lyriques – Théâtre Lyrichorégra 20, der Johann Strauss Foundation, der Alberta Foundation for the Arts, der Edmonton Community Foundation und weiterer Institutionen geehrt. Darüber hinaus war sie drei Jahre lang Sängerin in einer Heavy-Metal-Band.
Die in Belgrad geborene Sopranistin Natalija Radosavljevic entdeckte ihre musikalische Leidenschaft bereits in jungen Jahren. Ihre Begabung und ihr außergewöhnliches Engagement wurden früh mit einem Stipendium der START-Stiftung für zugewanderte Talente gewürdigt.
Ihr Gesangsstudium begann sie am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg und setzte es im Masterstudiengang an der Folkwang Universität der Künste in Essen fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie als Stipendiatin der Detmolder Sommerakademie.
In der Spielzeit 2023/24 feierte Natalija ihr Rollendebüt als Eliza Doolittle in Frederick Loewes My Fair Lady am Aalto-Theater Essen. Dort war sie außerdem als Marta / Eine Hexe in Louise Bertins Fausto, als Jeannette in Joseph Bolognes L’amant anonyme sowie als Despina in Mozarts Così fan tutte zu erleben.
In der Spielzeit 2022/23 gab sie ihr Bühnendebüt am Aalto-Theater als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro. In der Produktion Alkestis gestaltete sie das zweite Sopran-Solo in der Regie von Johan Simons – eine Kooperation des Schauspielhauses Bochum mit dem Epidaurus Festival in Athen.
Auf sich aufmerksam machte sie bereits im April 2022 als Susanna in Le nozze di Figaro in einer Hochschulproduktion der Folkwang Universität. Weitere Rollen während ihres Studiums waren Marina in Wolf-Ferraris Die vier Grobiane sowie Frau Schlönzer im Operetten-Pasticcio S’ wird eh furchtbar unter der Regie von Georg Rootering.
Natalija ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die Kammeroper Schloss Rheinsberg (2022), der Lazar-Jovanovic-Wettbewerb (2020), der Duschek-Wettbewerb in Prag (2018) sowie der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (2014).
Ihre sängerische Ausbildung absolvierte die Sopranistin zuerst an der Folkwang Hochschule in Essen bei Prof. Rachel Robins und Jagna Sokorska Kwika, bevor sie zum Abschluss zu Prof. Gudrun Pelker an die HMT Hannover wechselte. Als Teilnehmerin verschiedener Meisterkurse konnte Meike von Sängerpersönlichkeiten wie Klesie Kelly-Moog, Sabine Ritterbusch, Edda Moser, Christoph Eschenbach, Matthias Goerne und Peter Schreier lernen.
Meike Zacke war Stipendiatin des Cusanuswerks, gewann 2007 den Gerhard-Kramer Förderpreis der Stadt Dortmund und war 2011 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie unter der Leitung von Uwe Sochaczewsky die Rolle des Küchenjungen in Dvoraks Rusalka sang.
Engagements in verschiedenen Rollen führten sie unter anderem an das Grillo Theater in Essen, das Dortmunder Opernhaus, das Prinz-Regent Theater in Bochum, die Opernwerkstatt am Rhein, das Theater Kontrapunkt in Düsseldorf oder zu den Operettenfestspielen in Schönebeck, wo sie neben den klassischen Opernrollen als Hannchen im Vetter aus Dingsda debutierte. Die Sängerin liebt es zu improvisieren, und flog auch schon nach Belgrad zum Festival Alter Musik, um kurzfristig eine Vertretung zu übernehmen.
Meikes eigene solistische Programme sind von großer Vielfalt geprägt: Mit der Pianistin Katharina Königsfeld hat sie, auch in zahlreichen Meisterklassen, ein weites Repertoire im Bereich des Kunstliedes erarbeitet und ist mit ihr beim „Cantando Parlando“ Wettbewerb Preisträgerin geworden. Mit ihrem Vater, Rüdiger Albers, gibt sie als Duo „Von A bis Z“ regelmäßig ein buntes Programm aus populären und unterhaltsamen Stücken zum Besten. Auch bei Konzerten im geistlichen Bereich kann sie auf eine lange Konzerttätigkeit zurückblicken (Konzerte im Konzerthaus Berlin, dem Ruhrgebiet, den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Italien).
Nach einer Phase der Konzentration auf die eigene musikalische und gesangstechnische Ausbildung bei Jagna Sokorska-Kwika und Rachel Robins begann Meike bereits während ihres Studiums an der Essener Folkwang Hochschule kleine Sängerinnen der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund, damals noch am Standort Essen, auszubilden.
2012 intensivierte die Sopranistin ihre Arbeit als Stimmbildnerin im Mädchenchorbereich an der Chorakademie. Inzwischen trägt sie das gesangpädagogische Zertifikats des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen und bildet Erzieher*innen im Umgang mit der Kinderstimme fort.
Die in Südkorea geborene Anna Kim studierte Gesang an der Kookmin Universität und nach ihrem Abschluss absolvierte sie einen Master im Fach Operngesang mit Auszeichnung an der Korea National University of Arts in Seoul und da hat sie Stipendium des Korea National University of Arts bekommen.
Von 2009 bis 2013 war sie Mitglied im Namyangju Stadtchor in Korea und da stand sie u.a. als Carolina (Il Matrimonio Segreto), Monica (The Medium), Pamina (Die Zauberflöte) sowie MImi (La Boheme) auf der Bühne im National Theater of Korea.
Und sie stand als Despina (Cosi fan Tutte) auf der Bühne im Pushkin Theater Vladivostok und sang sie bei einem Konzert als Solist in Mozart Requiem.
Die Sopranistin wurde mit mehreren Auszeichnungen geehrt, u.a. beim Hanmi Gesangswettbewerb (2.Preis) in Seoul, beim Sungjung Gesangswettbewerb (2.Preis) in Suwon sowie beim CBS Gesangswettbewerb in Cheongju Korea.
Seit 2024 arbeitet Anna Kim schon in mehreren Musikschulen als Gesangslehrerin.
Ricarda Gernhardt
Ricarda trat bereits im Alter von sieben Jahren der Chorakademie Dortmund bei. Durch den Chorgesang konnte sie erste Bühnenerfahrung sammeln, beispielsweise bei Produktionen im Theater Dortmund. Im Jahr 2020 schloss sie ihre Musicalausbildung mit Diplom ab.
Seitdem spielt Ricarda regelmäßig im KATiELLi Theater und war dort unter anderem in dem Stück „Der kleine Horrorladen“ als Soulgirl Ronnette und in „Beatles an Bord“ in der Hauptrolle Raclette zu sehen. Sie war außerdem schon mit dem Wittener Kinder- und Jugendtheater mit dem Stück „Rabe Socke feiert Weihnachten“ auf Deutschlandtournee und spielte in Oberhausen den Engel Angie bei der Open-Air-Produktion „Himmel oder Hölle“.
Aktuell ist sie im Musical „Showtime“ in Kamen in der Rolle der Lisa zu sehen.
Yelena Mashkaryan wurde in Jerewan, Armenien, geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter von fünf Jahren mit Klavier- und Gesangsunterricht. Bereits früh sang sie in verschiedenen Chören, trat als Pianistin und Sängerin auf und sammelte umfangreiche Bühnenerfahrung.
Sie absolvierte ihre Ausbildung an der nach Tschaikowski benannten Musikhochschule in Jerewan mit Auszeichnung. Anschließend studierte sie Klavier (Bachelor of Music) am Staatlichen Konservatorium Jerewan. Parallel zu ihrem Studium vertiefte sie ihre künstlerischen und pädagogischen Kompetenzen durch zahlreiche Seminare, Meisterkurse und private Ausbildungen in Gesangstechnik, Stimmbildung, Vocal Styles und Bühnenperformance. Bereits während ihres Studiums war sie als Sängerin, Pianistin und Chorassistentin tätig und begann früh, Gesang und Klavier zu unterrichten.
Yelena Mashkaryan nahm in jungen Jahren erfolgreich an internationalen Gesangswettbewerben teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Rahmen des Erasmus-Euroculture-Programms wurde sie nach Frankreich eingeladen, wo sie als Sängerin und Chorleiterin an internationalen Projekten mitwirkte und einen Chor dirigierte. Diese interkulturellen Erfahrungen prägten nachhaltig ihr künstlerisches und pädagogisches Profil.
Im Jahr 2020 zog sie nach Deutschland und nahm ihr Masterstudium im Fach Jazzgesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden auf, das sie erfolgreich abschloss. Während ihres Studiums gründete sie ihre eigene Band YÆLLEE, mit der sie eigene Kompositionen aufführt. Ihre Musik verbindet Neo-Soul, Jazz und R’n’B mit zeitgenössischen Einflüssen sowie Elementen armenischer Folklore. Mit YÆLLEE konzertiert sie deutschland- und europaweit; 2024 gewann die Band den 1. Preis beim Sparda Jazz Award und trat unter anderem
beim Lovebird Festival in Düsseldorf auf.
Parallel zu ihrer künstlerischen Laufbahn ist Yelena Mashkaryan seit über sieben Jahren als Gesangspädagogin, Chorleiterin und Musikpädagogin tätig. Sie verfügt über mehr als 17 Jahre musikalische Ausbildung und umfangreiche Unterrichtserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Einzel- und Gruppenunterricht. Ihre pädagogische Arbeit umfasst Stimmbildung, Gesangstechnik, verschiedene Vocal Styles, Bühnenpräsenz, Ensemblearbeit, Chorleitung und Komposition. Sie arbeitete an verschiedenen Musikschulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland.
Derzeit ist Yelena Mashkaryan als Chorleiterin, Vocal Coach sowie als Musiklehrerin an einer öffentlichen Schule tätig und gleichzeitig aktiv als performende Künstlerin, Sängerin und Komponistin auf nationalen und internationalen Bühnen. Ihr Profil vereint künstlerische Exzellenz, pädagogische Erfahrung und interkulturelle Kompetenz.
Kateryna Nasimzada wurde in der Ukraine geboren. Sie studierte Musikerziehung am musikpädagogischen College der Lwiwer Iwan-Franko-Universität und unterrichtete nach dem Abschluss Stimmbildung an einer Lwiwer Musikschule.
Mit ihrer Auswanderung nach Deutschland im Jahr 2004 stellte sie ihre musikalische Laufbahn zunächst zurück und etablierte sich erfolgreich im wirtschaftlichen Bereich. Erst durch die Gesangsausbildung ihres Kindes an der Akademie für Gesang NRW e. V. entfachte ihre Leidenschaft für Musik erneut. Sie wagte den Schritt zurück in die Chorarbeit und brachte ihre Dirigierkenntnisse bei den Vorchören erneut zur Entfaltung.
Heute leitet sie die Bochumer ABC-Chöre und engagiert sich mit großer Hingabe für die Förderung des Chorgesangs in ihrem Unternehmen, in dem sie einen Mitarbeiterchor ins Leben gerufen hat. Ihr Ziel ist es, Menschen jeden Alters für die Kraft der Stimme und die Freude am gemeinsamen Singen zu begeistern.
Hyunji Kim begann ihre musikalische Ausbildung in Südkorea und erhielt bereits als Kind Klavierunterricht. Nach dem Abschluss im Hauptfach Klavier an der Pohang Kunstoberschule studierte sie Klavier an der Chugye University of the Arts und schloss anschließend einen Master in Klavierbegleitung an der Ewha Womans University ab.
Zur Vertiefung ihrer Opernspezialisierung zog sie nach Italien und absolvierte den Masterstudiengang Maestro Sostituto e Korrepetitor am Konservatorium Santa Cecilia in Rom als Jahrgangsbeste. Zudem war sie Teilnehmerin des Opernstudios AMO am Teatro Coccia in Novara.
Acht Jahre lang war sie feste Pianistin des Ewha Chamber Choir und wirkte als Korrepetitorin bei zahlreichen Opernproduktionen in Südkorea und Italien mit, darunter Don Pasquale, Le nozze di Figaro, Don Giovanni und La Bohème. Dabei sammelte sie umfangreiche Erfahrung im Rezitativspiel, in der italienischen Diktion und in der stilistischen Arbeit mit Sängerinnen und Sängern.
Mehrfach wurde sie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem mit ersten Preisen beim Vincenzo-Scaramuzza- und Domenico-Savino-Wettbewerb sowie dem zweiten Preis beim Ottorino-Respighi-Wettbewerb (Kategorie Accompagnatori).
Seit ihrem Umzug nach Deutschland ist sie in NRW künstlerisch tätig und wirkte unter anderem 2025 beim Einladungskonzert zum Internationalen Frauentag in Berlin sowie bei Weihnachtskonzerten der Akademie für Gesang NRW mit. Ihr Schwerpunkt liegt heute auf Liederabenden, Chor- und Ensembleprojekten sowie der individuellen Arbeit mit Sängerinnen und Sängern.
Der südkoreanische Tenor James Lee studierte Gesang an der University of Yeungnam in Kyongsan sowie an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. 2011–2013 war er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, so erhielt er u. a. den 1. Preis beim International Singing Competition Masters of Lyrical Art – Valentin Teodorian in Bukarest sowie den 1. Preis und Spezialpreis beim Competizione dell’Opera 2013 in Linz.
Er stand u. a. als Calaf in Turandot und Don José in Carmen auf der Bühne sowie in den Verdi-Opern Les vêpres siciliennes als Arrigo, in Il trovatore als Manrico und in Un ballo in maschera als Riccardo. Diese Partien sang er an den Opernhäusern Graz, Freiburg und Saarbrücken sowie am Landestheater Linz, darüber hinaus war er als Calaf (Turandot) am Daegu Opera House, Seoul Art Center (Südkorea), International Istanbul Opera Festival und unter Maestro Antoni Wit am Teatr Wielki in Lodz (Polen) engagiert, wo er als Samson in Samson et Dalila debütierte.
Eine seiner wichtigsten Partien ist Radamès in Aida, den er bereits am Prager Nationaltheater, am Opernhaus in Kairo, im Tempel von Hatschepsut auf dem Luxor Festival sowie an der Oper Dortmund interpretierte, ferner in Franco Zeffirellis Inszenierung an der Staatsoper in Georgien, bei den Opernfestspielen St. Margarethen und den Schlossfestspielen Schwerin. An der Oper Dortmund ist er seit 2019 in verschiedenen Rollen zu sehen. Seine gesammelte Erfahrung gibt er an unsere jungen Sängerinnen und Sänger weiter.
Hallo! Mein Name ist Resy und ich bin 17 Jahre alt. Seit 10 Jahren bin ich ein Teil der Akademie für Gesang NRW e.V.
Ich singe im Jugendbereich und bin als Übungsleiterin für das Projekt Dortmund-Nordstadt tätig.
Bei Fragen können Sie sich gerne melden!
Mein Name ist Lena, ich bin 18 Jahre alt und Studentin.
Seit 12 Jahren singe ich mit großer Freude im Chor und helfe nun montags und mittwochs bei den Proben der ABC-Chöre mit. Ich unterstütze auch bei der Website, unseren Social Media-Accounts und der Mitgliederverwaltung.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich!
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